Unsere fünf Lieblingsmuseen in Hamburg

Nicht nur bei Schietwetter immer eine gute Idee: Ein Besuch in einem der unzähligen Museen der Hansestadt. Kulturliebhaber sind in Hamburg mitten im Paradies. Von Gemälden alter Meister in der Hamburger Kunsthalle über tolle Fotoausstellungen in den Deichtorhallen bis hin zur Welt in Miniaturansicht – für jeden Geschmack gibt es genau das richtige Museum. Ganz wichtig: Auch bei Sonne sind sie immer einen Besuch wert!

Eine kleine Auswahl unserer Lieblingsmuseen gibt es jetzt. Das Beste: Überall gibt es eine StadtRAD-Station in der Nähe. Also nichts wie hin! 

Deichtorhallen / Haus der Photographie 

Die Deichtorhallen sind Hamburgs erste Adresse in Sachen Fotografie- und Kunstausstellungen. Die beiden historischen Hallen, südlich vom Hauptbahnhof gelegen, wurden 1911 und 1913 gebaut und gehören zu den größten Ausstellungshäusern für Fotografie und zeitgenössische Kunst Europas. In der südlichen Deichtorhalle, dort, wo früher mit Obst und Gemüse gehandelt wurde, befindet sich heute das Haus der Photographie. Regelmäßig wird es zum Schauplatz für Wechselausstellungen aus den verschiedensten Epochen. Bei Heißhungerattacken nach gestilltem Wissensdurst empfehlen wir einen Besuch im Restaurant Fillet of Soul gleich nebenan – oder etwas weiter ums Eck im Restaurant & Markthalle Hobenköök.

Gleich drei StadtRAD-Stationen befinden sich in der Nähe: Standort-Nummer 2642 (Amsinckstraße/ Nordkanalbrücke), Standort-Nummer 2634 (Meßberg/Willy-Brandt-Straße) und Standort-Nummer 2641 (Zentralbibliothek/Münzstraße).

Kunsthalle Hamburg

Sie ist ein Muss für alle Kunstliebhaber: Die Kunsthalle Hamburg. Die drei markanten Gebäude nahe der Alster beherbergen eine der wichtigsten öffentlichen Kunstsammlungen Deutschlands. Im Jahr 1869 auf eine Initiative Hamburger Bürger hin eröffnet, zeigt die Dauerausstellung heute über 700 Werke aus sieben Jahrhunderten Kunstgeschichte. Wer die Klassiker von Künstlern wie Philipp Otto Runge, Edvard Munch, Paul Klee und Caspar David Friedrich einmal live sehen möchte, der ist in der Kunsthalle Hamburg genau richtig. Letzterer ist u.a. mit seinem Werk „Der Wanderer über dem Nebelmeer“ vertreten – Hamburgs berühmtestem Kunstwerk.

Die Kunsthalle befindet sich nur einen Katzensprung vom Hauptbahnhof entfernt und dort gibt es zwei StadtRAD-Stationen: Standort-Nummer 2536 (Hauptbahnhof West/Glockengießer Wall) und Standort-Nummer 2535 (Kurze Mühren/Spitalerstraße). 

Schokoladenmuseum  

Im Schokoladenmuseum im Herzen Hamburgs, dem Chocoversum, zeigt sich die Hansestadt von ihrer süßesten Seite. Hier kommen auch Kunstbanausen auf den Geschmack – im wahrsten Sinne des Wortes. Schokoladenfans dürfen sich freuen: Probieren ist hier ausdrücklich erwünscht! Kakao-Experten nehmen die Besucher mit auf eine Genuss-Reise, der Weg führt von der Kakaobohne zur feinsten Schokolade. Der Höhepunkt wartet am Ende der 90-minütigen Tour: Da darf nämlich jeder seine ganz eigene Lieblingstafel kreieren und als Andenken mit nach Hause nehmen. Fragt sich nur, wie lange sich diese Tafel hält …

Nur ein paar Meter vom Eingang des Chocoversums entfernt, befindet sich die StadtRAD-Station mit der Standort-Nummer 2634 (Meßberg/Willy-Brandt-Straße). Sollte es hier nach dem Museumsbesuch kein Rad mehr geben, gibt es an der Standort-Nummer 2635 (Schopenstehl/Alter Fischmarkt) die Chance auf 36 weitere Bikes.

Miniatur Wunderland

Längst eine feste Größe in der Hansestadt: das Miniatur Wunderland. Dank der Brüder Frederik und Gerrit Braun können sich große und kleine Kinder mitten in der Hamburger Speicherstadt die Welt im Maßstab 1:87 anschauen. Das Museum ist die größte Modelleisenbahn-Landschaft der Welt, eine der erfolgreichsten Touristenattraktionen Deutschlands und laut einer Umfrage der Deutschen Zentrale für Tourismus die beliebteste deutsche Sehenswürdigkeit im Ausland – sogar noch vor dem Brandenburger Tor und dem Kölner Dom. 

Unmittelbar vor dem Miniatur Wunderland wartet die StadtRAD-Station mit der Standort-Nummer 2672 (Auf dem Sande/Kehrwieder-Miniatur Wunderland) mit insgesamt 28 roten Flitzern auf alle sportlichen Hamburger und Besucher der Hansestadt. 

Museum für Hamburgische Geschichte

Die Hansestadt blickt auf eine mehr als 1000-jährige Geschichte zurück. Jahre voller Höhen und Tiefen. Wie wurde aus dem Missionskartell Hammaburg unser heutiges Hamburg, wer war eigentlich dieser Störtebecker und wie verheerend war die Sturmflut von 1962 wirklich? Antworten auf diese Fragen gibt es im Museum für Hamburgische Geschichte. Präsentiert wird hier die facettenreiche Entwicklungsgeschichte der Stadt – von ihren Anfängen um 800 bis zur Gegenwart. Klingt spannend? Ist es auch! Das Haus am Holstenwall zählt heute sogar zu den größten stadthistorischen Museen in ganz Europa.

Direkt an der U-Bahn-Station St. Pauli und nur wenige Meter vom Museum entfernt befindet sich die StadtRAD-Station mit der Standort-Nummer 2612 (Millerntorplatz/St.Pauli). Bequemer geht es fast nicht.