StadtRAD Hamburg-Mitarbeiter: Marcel Sieg

Über 3.100 Räder an 250 StadtRAD-Stationen sind auf Hamburgs Straßen unterwegs. Aber wie kommen die Räder eigentlich dorthin, wer hält sie in Schuss, wer hat ein offenes Ohr an der Hotline und wer kümmert sich um eure Wünsche?

In unserer Serie „Wer bin ich?“ haben wir euch bereits einige StadtRAD Hamburg-Mitarbeiter vorgestellt:

Ralph Schmitz aus der Werkstatt in HamburgDanila Koard aus dem Hauptsitz in Frankfurt am Main und Anna Ritter aus der IT in Berlin. Als nächstes ist Stationsplaner Marcel Sieg an der Reihe!

Marcel, stell dich doch kurz vor!

Ich bin Marcel, 29 Jahre alt und Berliner durch und durch. Ich bin in der Hauptstadt geboren, aufgewachsen und bleibe sicherlich auch noch eine ganze Weile hier.

Bei StadtRAD Hamburg bzw. Call a Bike bin ich für den Stationsausbau zuständig, und für die Stadt Hamburg der erste Ansprechpartner bezüglich der StadtRAD-Stationen.


Seit wann genau bist du bei StadtRAD Hamburg und was machst du dort?

Ich bin seit Juli 2017 bei der DB Connect. Zunächst war ich nur Werksstudent im Fachbereich der Stationsplaner, bis ich dann im September 2018 übernommen wurde.

Im Prinzip plane und betreue ich neben den Call a Bike-Städten wie Frankfurt und München den kompletten Stationsausbau in Hamburg. Und das von der erstmaligen Flächenbegehung vor Ort mit den einzelnen Stakeholdern aus den verschiedenen Fachbereichen der öffentlichen Hand (Polizei, Feuerwehr, Wegewart, Stadtgestaltung, Grünflächenamt, Stadtplanungsamt, Bike&Ride, Denkmalschutzamt etc.), über die Erstellung einer technischen Zeichnung bis hin zur Koordination unseres Tiefbauers bezüglich des Stationsaufbaus sowie der Einholung der ganzen Genehmigungen. Ziemlich komplex also. Von der ersten Begehung bis hin zur fertigen Station kann es rund zehn bis zwölf Wochen dauern. Manchmal auch noch länger.

Was genau gefällt dir bei der Arbeit besonders?

Dass ich als gelernter Stadtplaner meinen kleinen Beitrag zu einer nachhaltigen urbanen Mobilität leiste und ich im Stadtgebiet sehe, was ich am Schreibtisch geplant habe. Es ist ein schönes Gefühl, hier Teil einer nachhaltigen Mobilität zu sein und ich somit das Mobilitätsverhalten der Stadtbewohner ein Stück weit beeinflussen kann.

Hand aufs Herz: Wie oft fährst du privat mit dem Rad?

Eigentlich fast täglich. Egal, ob zur Arbeit, zum Sport, zum Freunde treffen. Ich bin ständig mit dem Rad unterwegs. Mal mit dem eigenen, aber auch häufig mit den Call a Bike-Rädern.

Wenn du nicht im Büro in Berlin bist, was machst du dann in deiner Freizeit?

Ich bin ein sehr sportlicher Mensch und liebe jegliche Form von Ballsportarten. Ich spiele Fußball im Verein, Beachvolleyball im Sommer, Tennis im Winter. Probiere aber auch noch Trendsportarten aus wie Spikeball. Zurzeit gehe ich auch noch viel schwimmen und joggen. Außerdem reise ich sehr gerne, besonders in den Südostasiatischen Raum.

Bei all den Stationen, die du bereits in Hamburg geplant hast. Hast du eine Lieblingsstation?

Ganz klar die Station am Flughafen. Hier ergibt sich einfach eine optimale Verknüpfung von Reiseketten: Man kommt mit dem Flieger in Hamburg an und fährt mit dem Rad weiter. Perfekt für Geschäftsleute, die mit leichtem Gepäck reisen. Aber auch für die Mitarbeiter eine tolle Alternative zu den öffentlichen Verkehrsmitteln.