StadtRAD Hamburg-Mitarbeiterin: Danila Koard

Über 2.600 Räder sind auf Hamburgs Straßen unterwegs. Aber wie kommen die Räder eigentlich dorthin, wer hält sie in Schuss, wer kümmert sich um eure Wünsche und wer hat ein offenes Ohr an der Hotline?

In unserer neuen Serie „Wer bin ich?“ stellen wir euch daher in den kommenden Wochen und Monaten ein paar Gesichter der vielen StadtRAD Hamburg-Mitarbeiter vor. Nach Ralph Schmitz aus der Werkstatt in Hamburg ist jetzt Danila Koard aus dem Hauptsitz in Frankfurt am Main an der Reihe.

Danila, stell dich doch kurz vor!

Ich bin eigentlich ein FischkoppUrsprünglich komme ich nämlich aus Mecklenburg. Nach dem Studium in Wismar an der Ostsee hat es mich für den ersten Job nach Frankfurt am Main verschlagen. Seitdem bin ich hier irgendwie hängen geblieben. Nachdem ich zu Beginn die Nähe zum Wasser sehr vermisst habe, genieße ich nun hier die etwas bergigere Umgebung und die Nähe zu den Weinanbaugebieten. Wenn ich beruflich mal in Hamburg bin, muss ich aber auf jeden Fall an den Hafen, um zumindest ein bisschen Meeresluft zu schnuppern und ein Fischbrötchen zu essen.

Seit wann genau bist du bei StadtRAD Hamburg und was machst du dort?

Das ist ein bisschen komplizierter: Seit 2015 arbeite ich bei Deutsche Bahn Connect im Marketing vom Bikesharing Team. Seit 2017 kümmere ich mich zum größten Teil um StadtRAD Hamburg. Zusammen mit meinen Kollegen überlege und entwickle ich mir Marketingstrategien. Aber es sind auch sehr operative Tätigkeiten dabei wie beispielsweise die Betreuung dieses Blogs, das Eröffnungsevent zum Start der neuen Lastenpedelecs im Aprildie Entwicklung der Beklebung für die Räder und LastenpedelecsZukünftig werde ich auch stärker unsere Social Media-Aktivitäten kümmern. Ihr folgt hoffentlich unserem StadtRAD Account auf Facebook?

Was genau gefällt dir bei der Arbeit besonders?

Die Idee hinter dem Produkt: Sharing is caring! Die Entlastung der Straßen und des ÖPNVs. Da stehe ich auch persönlich voll hinter. Ich selbst bin autolos unterwegs – aber niemals radlos.

Hand aufs Herz: Wie oft fährst du privat mit dem Rad?

Täglich mehrmals. Für den Weg ins Büro ist mein eigenes Rad die erste Wahl. Wenn es – wie zur Zeit  mal wieder in der Werkstatt ist, nutze ich eins von unseren 2.300 Call Bikes in Frankfurt. Ich bin wahrscheinlich eine der besten Kundinnen (lacht). Wenn ich nicht mit dem Rad fahre, gehe ich die fünf Kilometer aber auch gerne mal zu Fuß, mit einem Zwischenstopp in einem meiner Lieblingscafés.

Wenn du nicht im Büro in Frankfurt bistwie verbringst du deine Freizeit?

Ich gehe leidenschaftlich gern Wandern – entweder in den umliegenden Mittelgebirgen, im Rheingau oder aber ich wandere auf den Pilgerwegen in Spanien und Portugal. Das entschleunigt mich total. Als Kontrast dazu beschäftige ich mich unwahrscheinlich gerne mit Modethemen, gehe gerne shoppen und verbringe viel zu viel Zeit auf Instagram – immer auf der Suche nach dem neuesten Trend.