Reckrad: Frühlingskur für dein Bike

Habt ihr’s auch schon erschnuppert? Endlich liegt ein Hauch Frühling in der Luft! Und unter uns Radfahrern herrscht mächtig Aufbruchsstimmung. So auch bei Lisa Morgenbrodt: Die 31-Jährige lebt seit 2014 in Hamburg, arbeitet als Life-Coach und kann es kaum erwarten, sich wieder auf ihren Drahtesel zu schwingen.

„Endlich sind die grauen, verregneten Tage vorbei“, sagt sie. „Ich finde es so schön, dass man in Hamburg fast alles mit dem Rad erreichen kann, dabei immer wieder neue Ecken kennenlernt – für mich ist die City gefühlt eine ‚kleine’ Großstadt, wenn ich sie mit dem Rad erkunde.“ Und ja! Lisa ist oft mit dem StadtRAD unterwegs. „Gerade die neue Generation finde ich super. Es lässt sich viel leichter damit fahren und besonders mag ich, dass der Einstieg jetzt niedriger ist“, sagt sie – aber: Lisa hat auch ein eigenes Fahrrad, das sie gern mehr nutzen möchte.

Warum Lisas City-Bike aktuell so oft angeschlossen stehen bleiben muss? „Die Bremsen sind nicht mehr so gut. Die Schaltung müsste eingestellt, die Kette gespannt werden. Und die Klingel hängt auch schon auf halb acht,“ erzählt sie. Kurz: Lisas Rad – schon seit vielen Jahren in ihrem Besitz – ist einfach nicht mehr frühlingsfit.

Wer aber hilft zuverlässig, eine olle Schese wieder in ein leichtgängiges und vor allem sicheres Alltagsgefährt zu verwandeln? Auf Empfehlung von Freunden hat Lisa für uns die Fahrradwerkstatt Reckrad ausprobiert. Sie liegt günstig in ihrer alten Nachbarschaft, dem Grindelviertel.

 

Reckrad – das sind Benjamin und Oliver Reck. Brüder könnte man auf den ersten Blick meinen, aber der gemeinsame Nachname ist purer Zufall. Die beiden arbeiten schon seit über 15 Jahren als Zweiradmechaniker und haben sich – wie soll’s anders sein? – über die Arbeit kennen gelernt. Die Liebe zum Fahrrad hat die zwei Jungs von Anfang an verbunden. 2012 eröffneten sie Reckrad – und können sich inzwischen über viele Stammkunden freuen. „Klar, wir sind immer noch Feuer und Flamme für Fahrräder und stecken viel Herzblut in unseren Job“, sagen die beiden Reck-Männer.

Aber bleibt bei einem derart großen Kundenstamm überhaupt Zeit für kleine Frühlings-Notfälle wie Lisas Bike? „Wir bemühen uns immer, die Räder so schnell wie möglich fertig zu bekommen. Jetzt, wo das Wetter draußen so schön ist, kamen vor Lisa schon ein paar andere Hamburger. Aber mehr als zwei, drei Tage sollte es nicht dauern“, sagt Oliver Reck, während er den leicht klapprigen Flitzer inspiziert. Er erklärt geduldig, was zu tun ist, schlüsselt für Lisa die Kosten auf – und gibt ihr noch einen wichtigen Tipp mit auf den Weg: Regelmäßige Wartung sei das A&O. „Dann steht einer jahrelangen Beziehung zwischen dir und deinem Rad nichts mehr im Wege.“

Lisa nimmt sich die guten Ratschläge zu Herzen: „In Zukunft werde ich mein Bike ein bisschen liebevoller behandeln und öfter mal bei Reckrad vorbei schauen.“ Auch, weil der Laden mehr bietet als Notfallhilfe und Reparaturen. Auf Wunsch bekommen Kunden hier ihr individuelles Lieblingsbike zusammengestellt – Fahrräder nach Maß quasi. Von der Rahmenfarbe bis zum Klingeldeckel: Alles kann individuell angepasst werden. Außerdem gibt es hochwertige Fahrräder – u.a. Christiania Bikes, Johnny Loco, Creme Bikes – und Fahrradteile wie Schlösser von ABUS und Trelock, Monkey Lights, Körbe von WALD neu oder gebraucht zu kaufen.

Für Lisa geht es jetzt erstmal mit dem StadtRAD nach Hause. „Ich find’s einfach super, dass es fast überall in Laufnähe eine Ausleih-Station gibt“, sagt sie. „Aber ich freu mich auch schon jetzt auch auf mein rundum überholtes Lieblingsrad.“ Ihr Fazit: „Reckrad hat großes Potential mein Lieblings-Fahrradladen zu werden – erst recht, wenn die Jungs dafür sorgen, dass ich noch lange mit meinem Bike durch Hamburg radeln und die Sonne genießen kann.“

Reckrad
Grindelallee 105
20146 Hamburg
Telefon: +49 (0)40 53026100
E-Mail: kontakt@reckrad.de
www.reckrad.de