Mit Anya Keller durch die Schanze und St. Pauli

Anya Keller ist 24 Jahre jung, Studentin und lebt in Bern. Die gebürtige Schweizerin hatte schon immer einen Faible für den Norden: Nach einem Auslandssemester in Stockholm kam sie 2016 in die Hansestadt. Ebenfalls zum Studieren. Ein Semester an der Uni Hamburg und schon war es um sie geschehen. Das nordische Flair, die Nähe zum Wasser sowie die ehrlichen und herzlichen Menschen haben es ihr angetan. Mittlerweile nennt sie die Hafenstadt schon fast Heimat und kommt so oft es geht auf einen Besuch vorbei.

 

Warum genau dieses Viertel?

„In St. Pauli und in der Schanze ist immer super viel los, hier findet das Leben statt. Ich treffe mich gerne mit Freunden, auf einen Kaffee oder auf ein Bier. Ich mag die Ungezwungenheit und Lockerheit der Leute hier, alle sind willkommen. Die alternativen Seiten der beiden Stadtteile gefallen mir ganz besonders gut. Politische Themen prägen das Straßenbild, was in meinem Freundeskreis oft zu wichtigen Diskussionen anregt.“

Wir begleiten Anya auf ihrer Tour durch die beiden Viertel, suchen auf dem Schanzen-Flohmarkt nach antiken Schätzen, essen einen Happen, posieren vor Graffitis und wärmen uns bei Playground mit einem leckeren Cappuccino auf.

Wann und wie oft nutzt du StadtRAD Hamburg?

Das StadtRAD ist für mich ein ideales Fortbewegungsmittel, da ich ja nicht immer in Hamburg lebe und kein eigenes Fahrrad besitze. Es bedeutet maximale Flexibilität und gleichzeitig großen Komfort. Wenn ich zu Besuch bin, wohne ich so gut wie immer in Ottensen. Dank StadtRAD kann ich auch andere Stadtteile ganz bequem erkunden.

Wir treffen Anya an der U-Bahn-Station Sternschanze, um von hier in Richtung Flohmarkt zu fahren.

„Die Schanzenstraße und ihre Nebenstraßen sind toll zum Flanieren. Die vielen kleinen Läden mag ich besonders gern. Hier finde ich eigentlich immer eine Kleinigkeit. Entweder für mich oder als Mitbringsel für meine Freunde. Dieses Mal wird es vielleicht eine neue Sonnenbrille. Ace und Tate soll ja gerade sehr angesagt sein.“

„Diese Straße nehme ich immer, wenn es zum Schanzenflohmarkt geht. Häufig bin ich auch mit der Kamera unterwegs, und die Beckstraße ist immer ein tolles Fotomotiv. Und die Falafel im Azeitona ist einfach der Hammer.“

„Ich sehe immer zu, dass ich auch an einem Samstag in Hamburg bin. Der Besuch auf dem Schanzenflohmarkt gehört nämlich zu meinen Lieblingsaktivitäten in Hamburg. Das eine oder andere Schnäppchen hat jetzt einen schönen neuen Platz in meiner WG in Bern gefunden. Mal sehen, was ich heute so finde.“

„Das Happenpappen ist einfach toll und alles hier ist vegan. Für mich als Vegetarierin perfekt! Probiert unbedingt eine der leckeren Bowls. Schon beim Gedanken daran läuft mir das Wasser im Mund zusammen.“

 

„Manchmal fühle ich mich, als würde ich mit dem Rad durch ein Museum fahren. Gerade hier in St. Pauli gibt es jede Menge Street Art. Das Schöne: Die Kunstwerke sind häufig in Nebenstraßen versteckt. Ich versuche bei meinen Besuchen daher immer wieder andere Straßen zu fahren. So entdecke ich immer wieder ein Graffiti, das ich noch nicht kenne.“

„Bei Playground gibt es den wahrscheinlich besten Kaffee der Stadt. Sorry, aber ist so! Und dazu ist es noch so gemütlich. Perfekt, um die Zeitung oder ein Buch zu lesen. Hier kennt man sich und hält einen kurzen Schnack (so ein paar Hamburger Wörter habe ich mir schon angeeignet) mit Besitzer Matze oder den Leuten am Nebentisch. Von wegen kühle Hamburger.“